Mario Mewes
Mario Mewes

 

5 Tage lag er gelähmt im Bett – dann fand ihn der Notarzt

 

Eine Woche stellte B....D Ihnen Menschen vor, die eine der schlimmsten Krankheiten überlebten – den Schlaganfall. (dritthäufigste Todesursache in Deutschland). Eine Serie über Kämpfer, die es zurück ins Leben geschafft haben. Heute letzter Teil.

 

Er hatte frei – und genau das wurde ihm zum Verhängnis. Mario Mewes (41) passierte, wovor sich Millionen Singles fürchten: Er verunglückte in seiner Wohnung. Und keiner war da, der ihm helfen konnte.

Es war im Dezember 1999, als der Kraftfahrer aus Hannover sich auf ein langes Wochenende freute. „Ich hatte mir drei Tage freigenommen, wollte es mir gemütlich machen.“ Als er sich abends ins Bett legte, „war alles noch ganz normal“.

Doch dann plagten ihn plötzlich fürchterliche Alpträume. „Und als ich erwachte, konnte ich mich nicht mehr bewegen.“ Ein Schlaganfall fesselte ihn ans Bett! „Ich konnte nicht zur Toilette, hörte das Telefon, kam aber nicht ran.“ Fünf Tage lag Mewes nahezu bewegungslos. Mit allergrößter Mühe kam er an die Flasche Wasser auf seinem Nachttisch. „Meine Rettung, sonst wäre ich verdurstet.“

120 Stunden, in denen sich kein Mensch Sorgen um Mario Mewes machte. Er war Witwer, seine Frau starb vor neun Jahren an Magenkrebs. Seine beiden Söhne Myles (12) und Steve (15) wohnten bei den Schwiegereltern, kamen nur einmal die Woche zu Besuch. Freunde? „Klar, aber die kontrollieren einen doch nicht jeden Tag.“

Nur der Chef machte sich Sorgen, als Mewes nach seinen freien Tagen nicht wieder zur Arbeit erschien. Er ließ die Tür aufbrechen. Der Notarzt behandelte Mewes noch im Schlafzimmer. Doch: In fünf Tagen stirbt durch die innere Blutung viel Gehirn. Und mit ihm die Fähigkeit zu reden, sich zu bewegen, zu denken, zu fühlen. „Mein Körper war wie ein Gefängnis. Ich konnte klar denken, aber nichts sagen. Die Hölle ...“

Zwei Jahre Reha, aber Mewes, der früher Eishockey-Spieler in der Bundesliga war (Kölner Haie), schaffte es gerade mal „ja“ und „nein“ zu sagen. „In der Zeit war ich sehr depressiv und dachte, daß man mich nie mehr hinbekommt.“ Heute hat er gelernt, SMS zu schreiben – „hat allerdings über ein Jahr gedauert“ – sitzt am Computer, kann lesen und Fahrrad fahren.

In seiner Zweizimmerwohnung wohnt er noch immer. Allerdings: „Das Schlafzimmer ist heute eine Abstellkammer.“ Zu furchtbar sind Mewes Erinnerungen, an den Ort, an dem er mit dem Tod rang. „Ich kann da nicht mehr schlafen. Die Tür ist immer abgeschlossen.“ So, wie er auch mit seinem Leben vor dem Schlaganfall abgeschlossen hat.

„Das war ein Schnitt in meinem Leben. Heute habe ich vor nichts mehr Angst“, so Mario. „Ich hab’s doch geschafft.“ Seine nächsten Ziele? „Ich will noch mal auf den Bock!“ Einen LKW meint er damit. „Und dann natürlich auch eine Freundin.“



 

Ein Kind muß sterben, damit
unsere Kathrin leben kann

 

Er kommt ohne Ankündigung, oft ohne Grund. Bei seinen Opfern ist er nicht wählerisch, ob jung oder alt – der Schlaganfall gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. BILD zeigt in der großen Serie Menschen, die den Schlaganfall überlebt haben, sich jetzt zurück ins Leben kämpfen.

 

Osnabrück – Das Leben war doppelt unfair zu Kathrin Grundei (8). Sie kam mit einem Herzfehler auf die Welt - und erlitt in kürzester Zeit drei Schlaganfälle. Doch auf dem Spielplatz ist das Mädchen die Lustigste. Ihr Motto. „Ich möchte einfach nur fröhlich sein.“

Doch das kann sie auf Dauer nur, wenn ein anderes Kind stirbt Die schreckliche Wahrheit: Kathrin braucht dringend ein neues Herz. Ihr Leben hängt von dem Tod eines anderen Kindes ab. Gerade mal fünf Wochen ist Kathrin alt, als die Ärzte die schlimme Diagnose stellen:

„Double-outlet-right-ventricle“ (DORV) – ihr kleines Herz ist völlig mißgebildet. Drei Operationen folgen, Kathrin scheint auf dem Weg der Besserung. Doch Kathrins Mutter Andrea (30, Arzthelferin) bemerkt schnell, daß irgend etwas nicht stimmt. „Sie krabbelte nicht, ließ das linke Ärmchen hängen, lag ständig auf dem Rücken.“

Die Erklärung, ein Schock. „Kathrin hatte zwischen ihren Operationen drei Schlaganfälle“, sagt die Mutter. „Noch heute hat sie drei Blutgerinnsel im Kopf. Und: Sie kann jederzeit wieder einen Schlaganfall bekommen.“

Die Folgen ihrer Krankheiten sind deutlich sichtbar. Kathrin ist zehn Zentimeter kleiner als Mädchen in ihrem Alter, die linke Hand ist nicht richtig ausgebildet, sie kann nur bis 6 zählen und das einzige Wort, das sie schreiben kann, lautet „KATHRIN“.

„Allein anziehen kann sich meine Kleine auch noch nicht.“ Kathrin wirft der Mama einen bösen Blick aus dem Kinderstuhl zu: „Kann ich wohl!“ „Hast ja recht“, sagt die Mutter beschwichtigend. Und ergänzt: „Wenn man zwei Stunden Zeit hat ...“

„Kathrin macht das Beste aus ihrem Leben. Aber wir haben schon viele Tränen geweint“, gesteht Kathrins Vater Martin (34, Schlosser).

Doch vor sechs Wochen ein Funken Hoffnung. Andrea: „Die Klinik rief an: Sie hätten ein passendes Herz für eine Transplantation. Wir sind sofort los.“ Alles schien perfekt. Kathrin lag schon im OP, freute sich: „Mama, wenn ich wieder aufwache, habe ich ein neues Herz.“ Aber es kam anders, das Herz war doch nicht geeignet.

Jetzt müssen sie wieder warten. Die Grundeis beten jeden Tag, hoffen auf ein neues Spenderorgan. Kathrins eigenes schlägt vielleicht noch fünf Jahre. Höchstens! Vielleicht aber auch nur noch ein Jahr.

Weiß das Kind, worauf sie wartet, woher das neue Herz kommt – wenn es kommt? Kathrin drückt ihre Puppe fest an sich: „Mama hat gesagt, ein anderes Kind muß in den Himmel, damit ich weiterleben kann.“

Ihrer Mutter steigen die Tränen in die Augen. Kathrin nimmt sie in den Arm, tröstet: „Mama, es ist doch alles gut.“ Wo soviel Zuversicht wohnt, hat das Leben vielleicht eine Chance. Hoffentlich ...



 

Schlaganfall – Raquel (10)
traf er schon im Mutterleib

 

Es kann jeden treffen – zu jeder Zeit, an jedem Ort. Der Schlaganfall nimmt keine Rücksicht – ob Mann oder Frau, jung oder alt.

 

Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland (nach Krebs- und Herzerkrankungen). Morgen ist der „Tag gegen den Schlaganfall“. BILD stellt Menschen vor, die sich nach einem Schlaganfall wieder zurück ins „normale“ Leben gekämpft haben. Heute: Raquel Rodrigues (10) aus Hamburg, die schon mit einem Schlaganfall zur Welt kam.

Am liebsten spielt Raquel (10) im Sturm. Wenn ihre Mutter ihr die Fußball-Schuhe geschnürt hat – „das kann ich noch nicht allein“ – tobt sie los. „Aber nur mit Jungs! Mit Mädchen ist das zu langweilig.“ Und wenn sie die Augen schließt, träumt sie davon, an der Hand ihres großen Idols Luis Figo (33) ins Stadion einzulaufen.

Laufen, stürmen, schießen – all das ist ein kleines Wunder. Raquel war eigentlich fast tot, bevor sie auf die Welt kam. Das Mächen mit den dunklen Haaren und braunen Augen erlitt noch im Mutterleib einen Schlaganfall, war von Geburt an rechtsseitig gelähmt. Nur gemerkt hat es keiner.

Alexandra Rodrigues (34) fällt es 1995 – drei Monate nach der Geburt – zum ersten Mal auf. Ihr Baby hat Zuckungen. Minutenlang. Ob beim Wickeln, Stillen oder im Schlaf – Raquels Kopf wackelt, der rechte Arm krampft.

„Ich bin sofort zum Arzt“, sagt Alexandra. Doch der vertröstet sie nur, genauso wie Verwandte und Bekannte. „Alle meinten, ich sei eine übervorsichtige Mutter, alles wäre normal.“ Dann macht ein anderer Arzt endlich ein EEG (Gehirnstrom-Messung). Die furchtbare Diagnose: Schlaganfall.

„Das war ein Schock für uns“, erinnert sich Alexandra, gemeinsam mit ihrem Mann Rui (36). „Raquel war kaum drei Monate alt und die Ärzte sagen dir, daß sie für immer ein Pflegefall bleiben wird. Da fragt man sich: Wie geht das Leben jetzt weiter? Und natürlich: Habe ich was falsch gemacht?“ Hatte sie nicht. „Ich habe nie geraucht oder getrunken, hatte auch keinen extremen Stress.“

Es gibt keinen Schuldigen, wenn ein Baby einen Schlaganfall erleidet (3 Fälle auf 100 000 Geburten). Es gibt nur Betroffene! Und für die wird die Krankheit zum Alltag, der immer wieder aufs neue gemeistert werden will. Nichts ist so wie bei den „Anderen“, den „Gesunden“.

Raquel wird zum 24-Stunden-Job für die Eltern, kann weder sitzen noch stehen. Und doch bleibt Zeit für große Träume. „Mein Mann und ich wünschten uns noch ein Kind. Wir wollten wissen, wie das Leben mit einem gesunden Kind ist“, sagt die Krankenschwester. Sie knüpfen ihren Herzenswunsch an eine Bedingung, spornen sich selber an: „Erst wenn Raquel laufen kann, wollen wir es noch mal mit einem Baby versuchen.“

Und tatsächlich, die tapfere Raquel gewinnt den Kampf gegen die Lähmung. Ein mühsamer, schmerzhafter Weg, doch endlich – mit vier Jahren – kann Raquel laufen.

Joana (5) kommt zur Welt. Gesund! Heute ist sie auf dem gleichen Entwicklungsstand wie ihre große Schwester. „Manchmal paßt die Kleine auf die Große auf“, erklärt Alexandra. „Du, Raquel, Dein Reißverschluß ist offen, sagt sie dann. Ich mach ihn dir zu.“

Raquel schafft es von den ersten, wackligen Gehversuchen zur gefeierten Torjägerin. „Sechs Tore in einer Woche habe ich geschafft – mit beiden Beinen.“ Im Fußballverein war sie das einzige Mädchen in der Mannschaft. Doch damit ist Schluß. „Ich wollte mich nicht mehr zusammen mit denen in einer Umkleidekabine umziehen.“ Doch Raquel bleibt dem Fußball treu – in allen Variationen, auf dem Platz (jetzt bolzt sie mit Freunden), vorm Fernseher oder im Stadion. Und abends vorm Einschlafen muß die Mama die „Wilden Kerle“ vorlesen – die Geschichte einer Fußball-Gang, in der ein Mädchen mitspielt.

Wer weiß, vielleicht wird für Raquel ihr großer Figo-Traum ja noch wahr – so wie es ihr Traum vom Laufen wurde. Und dann könnte die ganze Welt sehen, wie ein kleines Mädchen den wohl schwersten Kampf überhaupt gewonnen hat: Raquel hat ihren eigenen Körper besiegt!



 

Schlaganfall

7 Stunden nach diesem Foto traf es Anama (39)

 

Es ist nur der Bruchteil einer Sekunde! Doch er verändert unser ganzes Leben – der Schlaganfall. Danach ist nichts mehr, wie es war.

Der Mensch wird zum Wrack! Der Mensch muß neu leben lernen – wenn er noch lebt.

Der Schlaganfall ist die Todes-Ursache Nr. 3 in Deutschland (nach Krebs- und Herzerkrankungen).

Jedes Jahr trifft 200000 Deutsche „der Schlag“ – ein Blutgerinnsel, eine Mini-Explosion im Kopf – aus dem Nichts. Fast die Hälfte der Patienten überlebt das erste Jahr nicht.

Liz Mohn (64), Verlegergattin und Gründerin der Stiftung „Deutsche Schlaganfall-Hilfe“, rief den „Tag gegen den Schlaganfall“ ins Leben (10. Mai).

Ihr Ziel: „Aufklärung!!! Denn noch immer kennen zu viele Menschen die Symptome nicht. Dadurch zögern zu viele beim lebenswichtigen Notruf! Dabei zählt beim Schlaganfall jede Minute.“

BILD will aufrütteln! BILD stellt Menschen vor, die den Schlaganfall besiegt haben.

EINE SERIE ÜBER KÄMPFER.

Heute: Anama Fronhoff (39) aus Köln. „Beim Meditieren bekam ich plötzlich Kopfweh...“

„Ich habe gedacht,
das sei ein böser Traum.“ Anama

Der Alptraum begann vor fast sechs Jahren. Es war ein Tag wie jeder andere für die blonde Krankenschwester mit den lustigen Sommersprossen. Ein ganz besonders schöner sogar. Die Sonne schien, als es in Anamas Leben dunkel wurde.

„Ich war gerade in meiner Meditationsgruppe, war völlig entspannt“, erinnert sich Anama. Alles war wie immer, nur ein leichter Kopfschmerz plagte sie. „Nichts Ungewöhnliches.“ Sie hatte keine Ahnung, was sich in diesem Moment in ihrem Kopf abspielte: Ein Blutgerinnsel verstopfte ein Gefäß. Folge: Schlaganfall. Es war der 11. August 2000. Anama war gerade 33 Jahre alt.

Erst sechs Monate später, am 13. Februar 2001, erwacht Anama wieder aus dem Koma. „Es war mein Geburtstag und der Tag, an dem ich zum ersten Mal wieder etwas um mich herum mitbekam.“ Das erste, was sie sieht, sind die Therapeuten und Schwestern, die mit bunten Luftballons an ihrem Bett stehen.

Anama braucht lange, um zu begreifen. Jahrelang gehörten Krankheit und Tod zu ihrem Alltag, pflegte sie Schwerstverletzte auf der Intensivstation. Jetzt ist sie selbst ein Pflegefall. Diagnose: Ganzkörperlähmung.

Die fröhliche, junge Frau, die noch so viele Pläne hatte, am liebsten mit ihrem Motorrad durch die Gegend düste und mit Pferden durchs Gelände galoppierte, ist in ihrem Körper gefangen. „Locked-in-Syndrom“ (engl: eingeschlossen) nennt man diesen Zustand. Anama ist bei vollem Bewußtsein, kann aber weder reden noch sich bewegen. Selbst ihre Lungen verweigern den Dienst. Anama muß fast ein Jahr lang beatmet werden. Nur mit ihren Augen kann sie sich verständigen. Die Kommunikation wird zur Qual.

„Wenn ich Leuten etwas sagen wollte, mußten die das Alphabet aufsagen. Beim richtigen Buchstaben habe ich dann die Augen geöffnet.“ So wird ein einfacher Satz, wie „Ich habe Durst“ zur Ewigkeit.

Langsam, ganz langsam, die ersten Erfolge. Anama ist ungeduldig, doch wenn sie es wieder mal bei der täglichen Krankengymnastik, Bewegungs- und Sprachtherapie geschafft hat, weiß sie, daß es weitergeht. Erst arbeiten die Lungen wieder, dann die Hände – wenn auch nur millimeterweise. Die Stimme kommt zurück. Brüchig, nur flüsternd, sehr langsam und für Anama sehr anstrengend, aber so ungemein wichtig für den Schritt zurück ins „normale“ Leben.

Heute sitzt Anama im Rollstuhl. Ihr neues Hobby: Malen. „Am liebsten bunte Aquarelle.“ Dafür braucht sie zwar die Hilfe der Therapeutin, die ihr den Pinsel zwischen die Finger klemmt, und Stunden bis zur Fertigstellung – ihr Stolz ist dafür um so größer. Original-Anamas hängen überall in ihrer Dreizimmerwohnung. Die teilt sie mit verschiedenen Pflegern im Schichtdienst, denn Anama muß heute noch rund um die Uhr betreut werden. Nachts wird sie gewendet, damit sie sich nicht wundliegt. Ob sie sich anziehen möchte oder zur Toilette muß, immer muß ihr jemand helfen.

Doch Anama ist ihrem Schicksal nicht mehr böse: „Ich mußte mich viel mit mir selbst beschäftigen. So fand ich meinen Frieden. Früher war ich rastlos, habe alles verdrängt. Heute bin ich viel glücklicher als vor dem Infarkt.“

Zum Beispiel, wenn es zu ihrem geliebten Karneval geht – das letzte Mal im Schafs-Kostüm. „Dort sind Menschen, die keine Berührungsängste haben.“ Und nachts kuschelt sie sich an Jonathan, ihren Kater. „Für einen anderen Mann habe ich im Bett keinen Platz.“ Das wird sich bald ändern. Jetzt zieht Momo ein, Anamas neuer Begleiter – ein Hund. Der bedeutet für sie ein Stückchen Selbständigkeit. Der Begleithund kann Lichtschalter betätigen, Türen öffnen und im Notfall einen Alarmknopf drücken.

„Jetzt fehlt nur noch mein Rollstuhl, den ich mit dem Kopf bedienen kann.“

Bestellt ist er, nur die Krankenkasse hat die 19 000 Euro noch nicht bewilligt. „Das dauert furchtbar lange. Doch ich bin den Streit mit der Kasse leid. Jetzt macht das mein Anwalt.“

Anamas größter Traum: Endlich wieder reiten. „Sobald ich stehen kann, darf ich auch aufs Pferd.“ Dieses Ziel will und wird sie erreichen. Sie weiß es.

 

Langwierige Erkrankung 

"Gaby Köster"

spricht offen über ihren Schlaganfall

 


Dreieinhalb Jahre lang war Gaby Köster von der Bildfläche verschwunden. Nun äußerte sich die Kabarettistin erstmals zu ihrer schweren Schlaganfall-Erkrankung. Ob sie jemals wieder auf großer Bühne auftreten wird, ist noch ungewiss.
 
„Ich habe mir ziemlich früh gesagt, es gibt keine Niederlagen, es gibt Herausforderungen, und das ist vielleicht meine größte“, sagt Gaby Köster im Interview mit „Stern TV“, wie das Fernsehmagazin am Dienstag vorab berichtet. Ob Köster jemals wieder ganz gesund werden wird, ist nach Angaben des Printmagazins „Stern“ anscheinend unklar: „Meine Sehnsucht ist, mit beiden Beinen und den vier Hunden wieder über eine Wiese laufen zu können“, wird Köster in der neuen Ausgabe zitiert.

Die Kabarettistin und Schauspielerin hatte nach „Stern“-Angaben auf dem Höhepunkt ihrer Karriere im Januar 2008 einen Schlaganfall erlitten, der ihre linke Körperhälfte lähmte. Ob sie jemals auf die große Bühne zurückkehren wird, scheint demnach noch völlig ungewiss. „Was mich anbetrifft, ist überhaupt nichts ausgeschlossen“, sagte die 49-Jährige weiter. „In meinem Leben ist mir immer alles passiert, privat, im Job, alles. Es gab keine Planungen. Und der drissdrecksdrisselige Schlaganfall hat ja bewiesen: keine Prognosen.“

Journalistin in der Nähe ihres angeblichen Grabes

 

Zu früheren Gerüchten, sie habe sich wegen Brustkrebs zurückgezogen oder sei sogar gestorben, sagte Köster: „Ja, das habe ich im Krankenhaus schon gelesen. Es gab auch einen Zeitungsartikel, da steht eine Journalistin auf´m Friedhof und sagt, sie stünde in der Nähe meines Grabes. Und da dachte ich, komisch, eigentlich ist meine Körpertemperatur recht angenehm (...).“

Auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen zu sein, wertete die Schauspielerin als schwierige Erfahrung. „Ich bin immer ein selbstständiger Mensch gewesen, habe immer alles alleine geregelt, und wenn das plötzlich nicht mehr geht, da platzt einem schon einmal die Hutschnur und man denkt, bitte nicht, ich will das alles wieder haben, wie es vorher war“, sagte Köster.

Die Kabarettistin ist seit den 90er-Jahren aus Shows wie „Sieben Tage, sieben Köpfe“ und „Ritas Welt“ bekannt. Über ihre Krankheit schrieb sie ein Buch mit dem Titel „Ein Schnupfen hätte auch gereicht – Meine zweite Chance“.

http://www.stern.de/tv/sterntv/nach-schlaganfall-das-neue-leben-der-gaby-koester-1724402.html



 

Monica Lierhaus bewegt mit ihrem Auftritt Millionen Zuschauer

 

Berlin. Monica Lierhaus hat mit ihrem Fernsehauftritt bei der Goldenen Kamera Millionen Fernsehzuschauer bewegt und viele prominente Gäste im Saal zu Tränen gerührt. Sichtlich gezeichnet von ihrer schweren Krankheit nahm sie den Ehrenpreis entgegen.

 

Mit ihrem ersten Fernsehauftritt nach zwei Jahren hat die Sportmoderatorin Monica Lierhaus am Samstagabend bei der Goldenen Kamera Millionen Fernsehzuschauer bewegt und viele prominente Gäste im Saal zu Tränen gerührt. Völlig überraschend war Lierhaus, bei der nach einer Operation im Januar 2009 Komplikationen aufgetreten waren und die danach lange im Koma lag, bei der Preisverleihung erschienen und hatte einen Ehrenpreis aus den Händen von Laudator Günter Netzer entgegen genommen.

 

„Ich hatte Tränen in den Augen“, sagte Schauspieler Herbert Knaup im Anschluss. „Weil es einen natürlich berührt, wenn ein Mensch nach zwei Jahren plötzlich wieder vor die Kamera will und auch vor die Kamera muss, weil er das für sich braucht.“ Eine Zuschauerin schrieb kurz nach dem Auftritt im Internet: „Mein Mann liegt seit fast genau drei Jahren im Wachkoma. (...) Wenn ich so etwas sehe, wird die ohnehin nie versiegende Hoffnung wieder größer.“

Netzer war zum Ende der Gala sichtlich nervös auf der Bühne erschienen und hatte Lierhaus mit den Worten angekündigt: „Noch nie in meinem Leben habe ich einen Satz lieber gesagt. (...) Willkommen zurück, Monica Lierhaus.“ Bei stehendem Applaus betrat die „Sportschau“-Moderatorin in einem hellblauen Abendkleid die Bühne. Sichtlich gezeichnet von ihrer schweren Krankheit, konnte sie nur angestrengt gehen und hatte auch etwas Mühe beim Sprechen.

 

„Da bin ich!“

 

„Das ist ein sehr emotionaler Moment für mich“, sagte Lierhaus. Sie könne es kaum fassen: „Da bin ich!“ Die 40-Jährige sagte weiter: „Es ist nicht einfach für mich, dass alltägliche Leben wieder zu meistern, vieles wieder neu zu lernen und das Schlimmste ist, dass ich so ein ungeduldiger Mensch bin.“ Das Wichtigste sei für sie, ihre Eigenständigkeit und Unabhängigkeit wieder zu erlangen. Dafür kämpfe sie jeden Tag. Ihre Rückkehr ins Fernsehen beschrieb sie als Wendepunkt: „Ab heute möchte ich wieder an meiner Zukunft arbeiten, mich engagieren und mir neue Ziele setzen. Sehr hart arbeite ich daran, wieder einmal vor der Kamera stehen zu können.“

 

Als Höhepunkt machte Lierhaus dann ihrem Lebensgefährten Rolf Hellgardt, dem sie zuvor ebenso wie ihrer Familie, ihren Ärzten, ihrer Krankenschwester und den Verantwortlichen der ARD für deren große Unterstützung gedankt hatte, einen Heiratsantrag vor laufender Kamera. „Ich würde ja vor dir auf die Knie gehen, wenn ich könnte“, sagte sie und fügte hinzu: „Ich möchte dich fragen, ob du mich heiraten willst.“ Hellgardt rief: „Ja, Ja, Ja, Ja! Auf jeden Fall“, und umarmte seine Lebensgefährtin.

Von diesem Antrag hatte nicht mal der Moderator des Abends, Hape Kerkeling, zuvor etwas geahnt. „Das wusste keiner“, betonte er. Er habe sich wegdrehen müssen „und ich habe gedacht, wie um Himmels Willen soll ich die Sendung weiter moderieren, weil mich das emotional so gepackt hat“.

 

„Mein Respekt vor so viel Mut“

 

Auch Moderatorin Inka Bause ging der Auftritt sehr nahe. Lierhaus habe damit zum Ausdruck gebracht: „Hier bin ich, nehmt mich so wie ich bin, ich hoffe ihr nehmt mich so.“ Das sei „einfach großartig, diesen Mut und diese Größe zu haben, das hat uns alle gerührt“.

Schauspieler Armin Rohde betonte, ihm sei „das Wasser in die Augen“ geschossen. „Leute, die trotz ihrer Krankheit den Kampf nicht aufgegeben haben, sich nicht kleinkriegen lassen, die zeigen, dass sie immer noch dazu gehören zur Branche (...), das ist ermutigend und man tut sich selber sofort viel, viel weniger leid mit seinen kleinen Zipperlein.“

ARD-Programmdirektor Volker Herres, dem Lierhaus zuvor namentlich gedankt hatte, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass es Monica Lierhaus mittlerweile wieder gut genug geht, um im Fernsehen auftreten zu können. Weiteres zu diesem Thema wird am kommenden Dienstag auf der ARD-Pressekonferenz im Anschluss an die Intendantensitzung in Köln bekannt gegeben.“

Auch viele Fernsehzuschauer reagierten im Internet tief beeindruckt. Auf der Facebook-Seite der ZDF-Sendung „Leute heute“, die der Goldenen Kamera im Anschluss ein Spezial widmete, meldeten sich noch in der Nacht viele Menschen zu Wort. Eine Nutzerin etwa schrieb: „Als Monica Lierhaus die Bühne betrat, bekam ich Gänsehaut und einen Kloß im Hals. Tief im Inneren hatte ich gehofft, dass sie wieder fast die „Alte“ ist. So war ich noch mehr gerührt, dass sie so tapfer und stark ist, als „neue“ Monica Lierhaus aufzutreten.“ Die Moderatorin zeige, „wie wichtig es ist, Ziele zu haben und dafür zu kämpfen“.

Eine andere Userin schrieb: „Mein Respekt vor so viel Mut!“ Dies sei beispielgebend für viele Menschen, die gesundheitlich zu kämpfen hätten.

Ihren letzten Auftritt im Fernsehen hatte Lierhaus am 6. Januar 2009 gehabt, als sie live für die ARD ein Springen der Vierschanzentournee moderierte. Zwei Tage später begab sie sich ins Krankenhaus, wie die „Bild am Sonntag“ berichtete. Die Operation, bei der es zu Komplikationen kam, sei ohne Alternative gewesen, heißt es in dem Bericht.

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Wolfgang Niedecken Ja, es war ein Schlaganfall

 

Es stand schlimmer um ihn, als seine Fans bisher ahnten! Im Magazin „Der Spxxgel“ sprechen der beliebte BAP-Musiker Wolfgang Niedecken und seine Frau Tina zum ersten Mal offen und ausführlich über seine schwere Krankheit.

 

Und es war doch ein Schlaganfall!
 

Am 2. November brach Kölns beliebter BAP-Chef Wolfgang Niedecken (60) in seinem Haus zusammen, lag mehrere Tage in der Klinik.

Niedecken hatte BILD verbieten lassen, wahrheitsgemäß zu berichten, dass er einen Schlaganfall hatte. Überraschend offen sprechen Niedecken und seine Frau Tina (46) nun im aktuellen „Spxxgel“. Sie sagen ganz klar:

 

JA, ES WAR EIN SCHLAGANFALL! BILD druckt Auszüge des Interviews...

 

... der Auslöser.

Niedecken kam von einem USA-Urlaub zurück. „Im Death Valley hatte ich mir einen starken Husten eingefangen, und der war wohl die Ursache für den Schlaganfall. Ich hatte eine Art Schleife in der Halsschlagader, eine Ausbuchtung. Durch den Husten hat sich die Halsschlagader an dieser Stelle offenbar verletzt, ein kleiner Riss. Und so hat sich dort ein Blutgerinsel gebildet.“

...der Zusammenbruch.

Niedecken saß gegen 13 Uhr zu Hause in seinem Büro und las ein Buch: „Plötzlich bemerkte ich, dass ich nichts mehr kapierte. Ich musste die Seiten immer wieder neu lesen. Dann wurde es nebelig vor den Augen (...). Und dann begegnete ich Gott sei Dank meinem Schutzengel.“

...seine Rettung.

Niedeckens Frau Tina kam zufällig nach Hause. Sie erzählt: „Als ich Wolfgang gegen Viertel nach eins sah, fragte ich nur: ‚Wie siehst du denn aus?‘ Es war, als wenn die Seele aus seinem Gesicht gewichen wäre. (...) Als ich sah, wie er versuchte, mir etwas zu sagen, es aber nicht konnte, da hab ich gedacht: Scheiße, der hat einen Schlaganfall. Das ist jetzt richtig ernst, das muss jetzt schnell gehen. Fünf Minuten später war der Notarztwagen da.“

...die Operationen.

Niedecken berichtet im „Spiegel“: „Mir wurde das Blut verdünnt, um das Blutgerinsel aufzulösen. (...) Leider hat sich dieses Blutgerinsel aber in Bewegung gesetzt, Richtung Gehirn. Als das klar war, wurde ich (...) in die Neurochirurgie gebracht.“ Ihm sei der Ernst der Lage bewusst gewesen. „Bevor sie mich in Narkose versetzt haben, wusste ich genau: Jetzt geht es um die Wurst. Hoffentlich machst du die Augen noch mal auf.“
Nach zwei Stunden hatten die Ärzte das Blutgerinsel entfernt.

...das Bangen seiner Frau.

Tina Niedecken: „Wolfgang hatte (...) über lange Zeit eine Unterversorgung im Hirn. Es war nicht klar, in welchem Zustand er wieder aufwachen würde. Ich saß also auf der Intensivstation an seinem Bett, wartete und fragte mich: Welchen Mann bekommst du nun wieder? Ist er halbseitig gelähmt, kann er noch reden? Wird das noch derselbe Wolfgang sein?“

...das Aufwachen.

Niedecken: „Das war gegen 22 Uhr, ein wunderschöner Moment. Ich hatte sie alle vor mir, meine drei Mädels, Tina und die Töchter. Ich dachte: Das ist geil. Ich bin wieder am Start. Es gibt noch eine Zugabe.“

...die Folgen.

Niedecken wollte seiner Frau sagen, was für ein Schwein er gehabt hatte, konnte aber nur „Amisch“ sagen, auch einen Stift konnte er erst nicht halten – genauso wenig wie ein Plektrum, als er Gitarre spielen wollte. Zwei Stunden später kam endlich der erste zusammenhängende Satz über seine Lippen. Niedecken im „Spiegel“: „Ich sah die Kabel, die ganzen Apparate und sagte: „Du leeven Jott“. Heute sei ihm klar: „Das ist das eigentliche Geschenk – das weiß ich erst jetzt, dass ich dem Tod noch mal von der Schippe gesprungen bin.“

Aber: Noch heute habe er manchmal Probleme, Wörter zu finden und zu formulieren. Nach dem Schlaganfall sind einige Stellen seines Gehirns abgestorben, „wie von einer Festplatte gelöscht“, so seine Frau.



Assauer hat Alzheimer - "Man will es nicht wahr haben"

 

 

 
Rudi Assauer leidet an Alzheimer. Der ehemalige Schalke-Manager macht seine Krankheit in einer Biografie öffentlich.Foto: dapd

Essen.  Der frühere Manager von Schalke 04, Rudi Assauer leidet an Alzheimer. In einer Biografie, die Ende Februar erscheint, macht er seine Erkrankung öffentlich. Das Buch trägt den Titel "Verblassende Erinnerung". In seiner Biografie schreibt er "Man will es nicht wahr haben."

Rudi Assauer (67) ist an Alzheimer erkrankt. Der frühere Manager des FC Schalke 04 wird seine Krankheit in einer am 27. Februar ­erscheinenden Autobiografie ­öffentlich machen. Sie trägt den ­Titel: „Verblassende Er­innerung“. Die Diagnose wurde bereits vor zwei Jahren gestellt. Assauer war zum Arzt gegangen, weil es Alzheimer-Fälle in der Familie gab. Die Krankheit ist noch im Anfangsstadium, ist allerdings schon so weit fortgeschritten, dass er zum Beispiel sein Auto nicht mehr wiederfindet.

Im Gespräch vergisst er je nach Tagesform schnell, was wenige Minuten zuvor Thema war. Die Diagnose hatte dem lebensfrohen langjährigen Schalke-Manager zunächst einen Schock versetzt. Inzwischen hat er den Kampf um seine Erinnerung angenommen, Medikamente und andere Therapien sollen dabei helfen. Jetzt geht Assauer mit seiner Biografie an die Öffentlichkeit, um sich in Würde zu verabschieden.

 

Assauer schreibt: "Man will es nicht wahrhaben"

 

In dem Buch sagt er über den Beginn seiner Krankheit: „Man will es nicht wahr haben, verstecken. Um alles in der Welt versucht man, dem Gegenüber zu zeigen, war alles nur ein Aussetzer.“ In der nächsten Zeit sendet das ZDF in seiner Reihe „37 Grad“ eine Reportage über Rudi Assauer. Das Team begleitete ihn über einen längeren Zeitraum, um das Fortschreiten seiner Krankheit zu dokumentieren.

Schon seit einigen Monaten hielten sich die Gerüchte, dass es Rudi Assauer nicht gut gehe. Kenner der Schalker Szene beobachteten mit Sorge, dass der 67-jährige frühere Manager des Revierklubs mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. Jetzt haben sich die Befürchtungen bestätigt, dass Assauer an Alzheimer erkrankt ist.  Dabei war es das Schlimmste, was Assauer sich vorstellen konnte:  "Wenn es eine Sache in der Welt gibt, wenn es eine Sache in meinem Leben gibt, vor der ich immer Angst hatte, so richtig Schiss auf gut Deutsch, dann Alzheimer", schreibt er in seinem Buch, "Bloß nicht diese Nummer. Bloß nicht dement werden im Alter, das schwirrte mir oft im Kopf herum."

 

Assauer weiß schon seit zwei Jahren, dass er Alzheimer hat

 

Die Diagnose der tückischen Erkrankung kennt er schon seit zwei Jahren. Er hat sie auch deshalb so schnell erhalten, weil er wegen familiärer Vorerkrankungen häufig zum Arzt gegangen ist, um sich beraten zu lassen. Seinen Gang an die Öffentlichkeit hat er von langer Hand geplant, weil er sich in Würde aus dem Rampenlicht verabschieden will. Assauer hat die typischen Symptome der Krankheit. Er vergisst kurzfristige Dinge. Interviews kann er schon länger nicht mehr alleine geben. Aber er kämpft gemeinsam mit seinen Ärzten gegen die Krankheit. Mit Medikamenten, mit Therapien und mit Gedächtnisspielen.



Wir zwei ....

 

Siegfried Fischbacher (* 13. Juni 1939 in Rosenheim) und Roy Uwe Ludwig Horn (* 3. Oktober 1944 in Nordenham) sind deutsch-US-amerikanische Zauberkünstler, die durch ihre Auftritte mit weißen Tigern und Löwen weltbekannt wurden. Von 1990 bis zum durch eine Verletzung herbeigeführten Ende ihrer Bühnenkarriere am 3. Oktober 2003 gestaltete das Duo die Show Siegfried & Roy at The Mirage, die als meistbesuchte Show in Las Vegas galt. Das Zauberwort des Duos lautete "SARMOTI" (Siegfried And Roy, Masters Of The Impossible"). Beide Künstler wurden in die Hall of Fame der Society of American Magicians aufgenommen.

Leben

Siegfried Fischbacher wurde am 13. Juni 1939 in Rosenheim (Bayern) geboren. Im Alter von acht Jahren begann er, die Zauberkunst zu erlernen. Er entdeckte, dass er damit Aufmerksamkeit von seinem sonst unkommunikativen Vater bekommen konnte. Dieser war in einem russischen Kriegsgefangenenlager gewesen und hatte zu trinken begonnen, als er nach Hause kam. Nachdem Siegfried nach seiner Schulzeit erst in einer Teppichfabrik zu arbeiten begonnen hatte, wurde er 1956 Zauberkünstler am Gardasee. 1959 heuerte er als Steward auf der TS Bremen an und unterhielt dort auch bald als Entertainer die Passagiere mit Zaubertricks.



Interview: Wolfgang Niedecken im Gespräch

 

Der 2. November 2011 wird Wolfgang Niedecken  noch lange im Gedächtnis bleiben – da erlitt der BAP-Chef einen Schlaganfall, der die geplante Tour der Kölschrocker jäh stoppte. Kaum ein halbes Jahr später ist Niedecken wieder auf den Beinen, mehr noch, er holt die ausgefallene Tour umgehend nach. Am 18. April war Niedecken zu Gast in der NDR Talkshow „Tietjen und Hirschhausen“ und fand zuvor Zeit für ein kurzes Gespräch mit hallo Sonntag-Redakteur Clemens Niehaus.

 

 

hallo Sonntag: Herr Niedecken, können sie sich noch an den 2. November letzten Jahres erinnern?

 
Wolfgang Niedecken: Klar, ich saß bei mir zuhause im Sessel und habe „Licht im August“ von William Faulkner gelesen. Plötzlich merkte ich, dass ich mich nicht mehr konzentrieren konnte. Ich habe zwei, drei Seiten gelesen, nichts kapiert, zurückgeblättert und nochmal gelesen. Dabei ist das kein schweres Buch. ‚Bist du wohl noch müde‘, dachte ich und habe dann kurz die Augen zugemacht und als ich sie wieder aufmachte, kam das Bücherregal von hinter mir über mich, die Bilder kamen auf mich zu, der Teppich war oben – das war wie ein Trip, obwohl ich nie einen genommen habe, aber so, muss sich ein Trip ungefähr  anfühlen. Ich wollte raus auf den Balkon und traf auf dem Flur meine Frau, die sofort den Notarzt gerufen hat. Da konnte ich schon nicht mehr sprechen. Auch im Notarztwagen konnte ich nichts sagen. Als wir an der Uniklinik angekommen waren, hatte sich wohl etwas gelöst, jedenfalls konnte ich plötzlich wieder reden und das erste, was ich gesagt hatte war ‚wie lange das Theater denn noch dauern würde, ich hätte ne Tour vor der Brust‘ *lacht*
 
Und was hat der Arzt da gesagt?
 
Nun ja, ein bisschen gedulden müsste ich mich da schon noch*lacht* Ich war der Meinung, ich könnte drei, vier Tage später schon wieder raus aus dem Krankenhaus. Ok, dann hätte ich mir die Proben geschenkt, aber die Tour, das würde schon gehen.

Was passierte dann?

In der Uniklinik wurde ich erstmal gründlich untersucht, mein Blut wurde verdünnt, um das Blutgerinnsel aufzulösen. Aber das Gerinnsel wanderte in Richtung Hirn, deshalb wurde ich zu diesem Eingriff, der „Angio“ heißt,  in die Neurochirurgie gebracht. Ich dachte noch, ‚jetzt hältst du mal besser ganz still,  die wissen schon, was sie tun‘. Und als ich wieder aufwachte, standen meine Mädels  genauso wieder da, wie zu beginn der Narkose und ich dachte nur – boah ist das geil, es gibt noch ne Zugabe *lacht*
 
Ab wann kamen denn die Pläne wieder?
 
Nach zwei Wochen konnten wir wieder planen. Aber die BILD war beleidigt weil wir sie nicht informiert hatten und sprach in einer Schlagzeile von „Wunderheilung“ und „Blitzgenesung“. Die waren erstaunlich gut informiert, hatten sogar die genaue Zeit von dem Notruf meiner Frau. Die standen auch wochenlang vor dem Krankenhaus – das war Scheiße für meine Kinder, denn es hätte ja auch alles viel schlimmer kommen können. Die Kinder haben immer versucht, höflich zu bleiben und kamen sich schon blöd vor, wenn sie ‘kein Kommentar‘ gesagt haben.

Hatte die ganze Sache denn auch etwas Positives?
 
Naja, ich habe das halbe Jahr genutzt, um mir über manches Klar zu werden, zum Beispiel musste mir eingestehen, dass ich eben doch schon 61 Jahre alt bin, das ist eben so. Da wurden jetzt ein paar Stellschrauben nachjustiert und jetzt geht es weiter mit Musik – das war mein Hauptziel. Ich habe keine Lust, auf ewige Zeiten der Typ zu sein, der außer „Verdamp lang her“ nur noch einen Schlaganfall überlebt hat – das wär‘ mir auf Dauer doch zu wenig.
 
Wie war denn der Zuspruch von den Kölnern, als sie wieder gesund waren?
 
Momentan ist das so, wenn ich unter Minderwertigkeitskomplexen leiden würde, bräuchte ich nur einmal durch die Schildergasse zu gehen – das ist wie eine La Ola *lacht* Es kommen Leute auf mich und sagen ‚Herr Niedecken, schön dat se wieder dabei sin“, oder „Jet et denn wieder?“ Das ist so toll.

Müssen sie denn jetzt nicht einen Gang zurückschalten?

Mein Kardinalsfehler war, dass ich in unserem Jubiläumsjahr die Termine so eng gelegt hatte, dass ich keine Zeit für Sport hatte. Normalerweise fahre ich bei Wind und Wetter morgens mit dem Fahrrad meine 15 Kilometer den Rhein hoch und dann wieder 15 Kilometer den Rhein runter, dann bin ich gut durchgeschwitzt und fit. Das mache ich seit zehn Jahren und in dieser Zeit hatte ich nicht eine einzige Erkältung. Nur in dem Jahr habe ich das nicht gemacht und mir prompt in den USA nen Husten eingefangen. Und durch das ständige Pressen wurde die Halsschlagader unter meinem linken Ohr verletzt, die dort offenbar in einer ziemlich engen Kurve verläuft. Von da ist, so habe ich mir das erklären lassen, ein Blutgerinnsel zum Gehirn hochgewandert.

Wenn ich mir den Tourplan so ansehe, nach Schonung sieht das nicht aus...

Das war früher noch viel enger – heute gibt es nach zwei Tagen ne Pause, früher hatte ich mir in die Pausen noch ne Lesung gelegt, weil das sonst zu langweilig war.

Sie haben schon „Verdamp lang her“ angesprochen – das klang ein bisschen wie nach einer Hassliebe zu dem Song – ist das so?

Nöö.  Das kann man so nicht sagen. Das Problem bei dem Lied ist, dass es immer genutzt wird, wenn es im Fernsehen um BAP geht. Da kann dann schon der Eindruck entstehen, BAP sei nur ein One-Hit Wonder – dabei haben wir jede Menge andere große Songs und sogar Radiohits.

Also ist „Verdampt lang her“ quasi das „Satisfaction“ von BAP?

Das ist so, ja. Ich zappe bei einer Stones-DVD immer gerne weiter wenn „Satisfaction“ kommt. Obwohl das eine tolle Nummer ist. Aber ich finde „Get off of my Cloud“ eigentlich noch besser. Das ist eine Hammernummer. Dieser nicht voraussehbare Hook vom Schlagzeug, unerreicht.

Keith Richards ist ja scheinbar auch nicht so ganz gesund – man munkelt, er habe auch nen Schlaganfall oder ähnliches gehabt.

Ehrlich gesagt, wer die Nummer mit der Palme oder mit dem Bücherregal glaubt, der glaubt auch alles. Ein Schlaganfall ist eben nicht unbedingt  Rock‘n‘Roll. Aber warum eigentlich nicht? Ich hatte eine Schlaganfall – so what. Es gibt Schlimmeres.

Wie wichtig war ihnen in dem Zusammenhang der ECHO fürs Lebenswerk? Wissen sie noch, was ihnen  als erster Gedanke durch den Kopf gegangen ist?

Das erste, was ich gedacht hab war ‚hoffentlich darf ich das schon‘. Weil das im November angefragt wurde. Aber der Arzt meinte, das sei schon in Ordnung, das sei ja kein ganzer Auftritt. Und dann war mir klar, eine bessere Möglichkeit mich zurückzumelden als den ECHO, gibt es ja gar nicht. Das hat schon alles hervorragend gepasst. Und er bedeutet mir insofern viel, als dass das Lebenswerk der einzige unkommerzielle Preis beim ECHO ist – da geht nicht um Verkäufe. Und da der Udo Lindenberg den schönen Satz geprägt hat ‚Hinter‘m Lebenswerk geht’s weiter“ ist das alles in Ordnung.

Der Star aus „Malcolm mittendrin”Frankie Muniz: Schlaganfall mit 27!

 

Schauspieler Frankie Muniz (27), der durch die US-Sitcom „Malcom mittendrin” berühmt wurde, erlitt einen Schlaganfall!

Muniz war am Freitag mit seinem Motorrad unterwegs, als er plötzlich auf einem Auge nichts mehr sehen konnte.

Bei einer späteren Untersuchung im Krankenhaus hätten ihm seine Ärzte dann gesagt, dass er einen kleinen Schlaganfall erlitten habe.

Mittlerweile geht es Frankie wieder besser!

„Ich konnte keine Wörter mehr sagen, aber ich dachte, dass ich sie sage. Meine Verlobte hat mich angeschaut, als ob ich eine fremde Sprache spreche”, sagte Muniz am Mittwoch im US-Fernsehen.

„Ich kann immer noch nicht wieder richtig tief einatmen”, sagte Muniz, der nach eigenen Angaben weder raucht, noch Alkohol trinkt oder Drogen nimmt.

„Ich kann es mir immer noch nicht so richtig erklären, aber ich bin froh, dass ich lebe.” Muniz hatte in der Serie „Malcom mittendrin”, die in Deutschland bei ProSieben ausgestrahlt wird, die Titelrolle des hochbegabten Malcolm gespielt. Der 27-Jährige, der mit der Publizistin Elycia Marie Turnbow verlobt ist, arbeitet auch als Rennfahrer und Musiker.

Auch via Twitter meldete sich der ehemalige Serien-Star bei seinen Fans: „Ich war letzten Freitag im Krankenhaus. Ich hatte einen leichten Schlaganfall, was wirklich kein Spaß war. Muss mich so langsam besser um meinen Körper kümmern. Ich werde alt.“

 

 

 

Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck hat einen leichten Schlaganfall erlitten.

Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck hat einen leichten Schlaganfall erlitten.

 

Matthias Platzeck hatte leichten Schlaganfall

 

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat einen leichten Schlaganfall erlitten. Er war Anfang vergangener Woche mit Kreislaufproblemen in eine Potsdamer Klinik gekommen.

POTSDAM. Ursache dafür sei der Schlaganfall gewesen, sagte der 59-Jährige der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" (Dienstag). Am kommenden Donnerstag will er seine Amtsgeschäfte wieder aufnehmen.

In der Vergangenheit hatten dem Regierungschef und SPD- Landesvorsitzenden immer wieder gesundheitliche Probleme zu schaffen gemacht. 2006 hatte er nach zwei Hörstürzen den SPD-Bundesvorsitz abgegeben. Er war nur fünf Monate an der Parteispitze.

Sein Sehvermögen und das Laufen waren Platzeck zufolge durch den Schlaganfall eingeschränkt. Dank exzellenter medizinischer Betreuung habe er jedoch nach nur drei, vier Tagen fast wieder seinen normalen Zustand erreicht. "Ich kann wieder gut laufen, habe aber noch einen leichten Linksdrall. Sonst ist alles ganz gut", sagte er der Zeitung. "Ich hatte wohl einen Schutzengel (...)."

Platzecks Regierungssprecher äußerte sich am Dienstag nicht näher zu der Erkrankung, sondern verwies auf das Zeitungsinterview. Vor seinem Ausfall war Platzeck stark eingespannt, so war er etwa in den brandenburgischen Hochwassergebieten unterwegs. Im Januar hatte er den Chefposten im Aufsichtsratsrat des neuen Hauptstadtflughafens BER übernommen, dessen Eröffnungstermin nach mehreren Verschiebungen unklar ist.

 

 

MATTHIAS PLATZECK WILL WIEDER ARBEITENWie leicht kann ein Schlaganfall sein ?

 

Keine Kreislaufprobleme, sondern ein Schlaganfall! Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (59, SPD) erzählte jetzt, was ihn vergangene Woche wirklich in die Klinik brachte. Nun will er schon am Donnerstag wieder arbeiten. Wie leicht oder schwer können Schlaganfälle sein?

Grundsätzlich ist ein Schlaganfall (auch Hirninfarkt genannt) eine starke Durchblutungsstörung im Gehirn. Die offensichtlichste Äußerung eines Schlaganfalls ist ein plötzlicher, sozusagen schlagartiger, Ausfall vieler Hirnfunktionen zur selben Zeit. Welche Symptome man in diesem Augenblick verspürt, hängt stark davon ab, welche Hirnarterie betroffen ist und welche Hirnzentren anschließend darunter leiden oder sogar völlig ausfallen. Die am meisten auftretende Form des Schlaganfalls ist der sogenannte „Cerebri-media-Infarkt“, wobei die mittlere Gehirnschlagader betroffen ist.

Überwiegend treten in diesem Fall Halbseitenlähmungen auf oder die Unfähigkeit, nach dem Schlafen wieder aufzustehen. Taubheitsgefühl und Kribbelparästhesie (Ameisenlaufen) sind typisch. Oft können Sprachstörungen und die Unfähigkeit, gewisse Handlungen auszuführen, zu den üblichen Symptomen kommen.

Roger Cicero (†45) : Hirnschlag ! Ein Arzt erklärt seinen dramatischen Tod

 

Die Nachricht erschütterte ganz Deutschland: Sänger Roger Cicero ist vor einigen Tag an einem Schlaganfall gestorben – und das mit nur 45 Jahren! Wie konnte so etwas passieren?

 

Ein Vorfall und plötzlich ist alles Aus. Ein Hirnschlag, oder auch Schlaganfall genannt, kann plötzlich auftreten und bringt große Gesundheitsrisiken mit sich. In extremen Fällen, wie bei Sänger Roger Cicero (†45), kann er sogar zum Tod führen. Prof. Dr. Heinrich Audebert von der Charité in Berlin erklärte uns, welche Risiken es gibt und bei welchen Anzeichen dringend ein Arzt aufgesucht werden sollte.

 

Ist jedes Alter gefährdet?

Grundsätzlich ist die Gefährdung umso höher, je älter man ist. Trotzdem gibt es auch in jüngerem Alter ein Restrisiko.

 

Was sind die Risikofaktoren?

Ein erhöhter Blutdruck, Diabetes und Vorhofflimmern sind Risikofaktoren für einen Schlaganfall. Aber auch ein „ungesundes Leben“ wie wenig körperlicher Bewegung und Rauchen können Risiken darstellen.

 

Wie sehen die Symptome aus?

Häufig ist eine plötzlich auftretende Lähmung im Körper sowie Sprach- und Sprechstörungen. Auch Gefühlsstörungen und plötzlich auftretende Koordinationsstörungen können Anzeichen sein.

 

Wie sollte man reagieren?

Am besten sofort den Rettungsdienst alarmieren. Selbst bei geringen Anzeichen lohnt sich ein Weg zum Arzt. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig!

 

Wie entsteht ein Schlaganfall?

Es gibt zwei Arten eines Schlaganfalls. Der häufigste entsteht durch ein Blutgerinnsel, das gar nicht im Kopf entstehen muss, aber mit der Blutbahn transportiert wird, bis es an einer Gefäßabzweigung zu eng wird. Aber auch das vom Fachmann als „Hirnblutung“ bezeichnete Platzen einer kleinen Ader im Hirn, kann zu einem Schlaganfall führen.

 

Ist ein Schlaganfall vererbbar?

Nicht direkt. Die Ursachen die zu einem Schlaganfall führen, sind allerdings zum Teil vererbbar. Wer also Vorfälle in der näheren Verwandtschaft hat, kann sich auf die Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Vorhofflimmern oder Diabetes testen lassen.

 

Welche Rolle spielt Stress?

Roger Cicero litt bereits vergangen Herbst an einem Zusammenbruch. Direkt in Verbindung kann dieser Vorfall mit seinem Hirnschlag allerdingt nicht gestellt werden. Stress ist, laut Experten, nicht die Ursache für einen plötzlichen Schlaganfall, kann aber auf Dauer zu Bluthochdruck führen, was wiederum ein Risikofaktor ist. 

 

Amyotrophe Lateralsklerose

 

Wenn Nervenzellen sterben ...

 
Das menschliche Gehirn steuert über Nervenbahnen die Bewegungen der einzelnen Körperteile. Die Signale werden vom Gehirn über das Rückmark bis in den Muskel weitergeleitet.
 
Bei ALS-Patienten schrumpfen diese Nervenbahnen und lösen sich regelrecht auf. Die Kontrolle über die Muskulatur geht allmählich verloren. Die betroffenen Muskelgruppen verkümmern, weil sie nicht mehr benutzt werden.

Die Diagnose ALS kommt leider immer noch einem Todesurteil gleich. Die heimtückische Krankheit gilt als nicht heilbar und schreitet in rasantem Tempo voran. Die meisten Patienten sterben innerhalb von Monaten oder wenigen Jahren – häufig weil die Atemmuskulatur aussetzt.

Stephen Hawking, der schon seit mehr als 40 Jahren mit dieser Krankheit lebt, ist eine absolute Ausnahme. Er leidet an der so genannten juvenilen Verlaufsform, bei der die Überlebensprognosen deutlich besser sind. 20 bis 30 Jahre sind bei dieser Form die Regel. Hinzu kommt, dass Hawking seit 1985 beatmet und künstlich am Leben erhalten wird. „Doch nicht jeder kann ein kopfgesteuertes Leben ohne Körperlichkeit führen“, sagt Dr. Thomas Meyer, Leiter der ALS-Ambulanz der Berliner Charité. „Die meisten Patienten halten das nicht aus.“

In Deutschland leiden etwa 6000 Menschen an ALS. Pro Jahr erkranken weltweit etwa zwei von 100 000 Menschen neu an dieser lebensbedrohlichen Krankheit. Zum Vergleich: Bei Multipler Sklerose sind es etwa fünf von 100 000. Meist treten die ersten Symptome zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr auf. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen.

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